Landeshymne & Liedgut

Alle Lieder verfasst von: Siàdhlàigh Nì Liam


Landeshymne

Dalag Norisches Schlachtenlied

Rot- weiß leuchten unsere Farben
Banner wehen stolz im Wind
Nie den Mut verloren haben
Lichtes Krieger, die wir sind.

Amboss, Wolfskopf, Schwerter, Lilie,
einig auf rot-weißem Grund
Stärke, Treue, Mut und Gnade
Zeigt einander jede Stund'.

R: Reite, Krieger, reite
weicht niemals zurück
streite, Kämpfer, streite
für Ehre, Ruhm und Glück
Heer des Lichtes, stets bereit
Kein Zurück, nur vor.
Treue Freunde uns zur Seit'
Sieg für Dalag Nor.

Manches Wagnis musst' bestehen
unser teures Herzogspaar
doch das Volk hat gern gesehen,
dass ihr Glück vollkommen war.

Träume greifen nach dem Leben
Unsichtbarer Feind hält Wacht
Immer höher sind die Opfer
die er fordert jede Nacht

R: Reite, Krieger, reite...

Und versucht er, zu verführen
zu verlocken und verdrehen
sieht man stets nur treu das Volke
hinter seinem Herzog stehe.

Dieser will sich nicht verstecken
hinter Mauern großer Pracht
will den Feind selbst niederstrecken
Heller Stern in dunkler Nacht.

R: Reite, Krieger, reite...

Und so ruft er seine Freunde,
beizusteh'n in dieser Zeit
Und das Bündnis, fest geschmiedet
Lichtes Krieger sind bereit.

Und sie eilen ihm entgegen
Standhaft Ehrne Allianz
Euer sei des Lichtes Segen
Dalag Nor zu neuem Glanz

R: Reite, Krieger, reite...

Hoffnung eure Herzen leitet
Schütze Euch des Lichtes Schein
wenn ihr in die Schlacht nun reitet
Und der Sieg wird Euer sein!



Cailibion

Und wieder lieg ich endlos wach,
bis tiefer Schlaf mich fand
und träume von Cailibion
von meinem Heimatland.

Der Himmel blau, die Wiesen grün,
die Felder golden rein
So schön wie du, Cailibion
wird nie ein Land mehr sein.
 
Cailibion, Cailibion
so fern, so fern von mir
Cailibion, Cailibion
wie sehn' ich mich nach dir.
 
In Ehrenfeld die Reben schwer
vom lieblich süßen Wein
Ich wünsch' mir deinen Frohsinn her
möcht' wieder bei dir sein.
 
Cailibion, Cailibion
nun muss ich fort von dir
Cailibion, Cailibion
mein Herz, es bleibt bei dir.
 
In Hammerberg die Feste steht,
zum Trotze jedem Feind
Des weisen Grafen starke Hand
mit Land und Volk vereint.
 
Cailibion, Cailibion
so wunderbar, so schön
Cailibion, Cailibion
ich muss dich wiederseh'n.

Doch zog mich fort mein Ritterschwur
ins ferne, fremde Land
So hatt' ich heiße Tränen nur,
als Finsternis dich fand.
 
Die Dunkelheit nahm Stück um Stück.
All, was ich je geliebt.
So schloss ich tiefer ein den Schmerz
ins Herz, das nie vergibt.
 
Cailibion, Cailibion
so unerreichbar fern
Cailibion, Cailibion
so funkelnd wie ein Stern.
 
Doch Liebe schloss mir auf das Herz
und bringt es zum Schlagen erneut
War sanfter Balsam meinem Schmerz
Ich atmete wieder befreit.
 
Und als ich meiner Liebsten gab
zum Bunde meine Hand
Sie spricht:“Ich schenk' dir, was ich hab'.
Mein, Herz, mein Leben, mein Land“.
 
Was sie aus Liebe mir geschenkt
War mehr als nur ein Land
Und meiner Sehnsucht sie gedenkt
Cailibion genannt.
 
Cailibion, Cailibion,
so lieblich und so schön
Cailibion, Cailibion,
sollst wieder aufersteh'n.
 
Cailibion, Cailibion,
oh liebliches Cailibion.



Lilien blühen auf dem Felde

Lilien blühen auf dem Felde
zarte Brust und schlanker Fuß
neigen ehrenvoll ihr Haupte
bieten ihr den ersten Gruß.
 
Jener schönen edlen Dame,
deren Antlitz morgenhold
Vielgeliebt ihr werter Name
denn sie hat ein Herz aus Gold.

Lilien kränzen ihre Locken
ihre Augen himmelblau
Sanftmut ist die größte Tugend
dieser wunderbaren Frau.
 
Ob im Adel, ob im Volke
Reisende von nah und fern
Ob auf Reisen, ob bei Hofe
immer glänzt sie wie ein Stern.

Lilien blühen ihr zur Ehren
Ihre Weisheit, sanft und schön
teilt sie Wissen, um zu lehren
lässt sie stets das Gute seh'n.
 
Heut' an ihrem Ehrentage
sieht im tiefen Wiesengrün
ihres Schlosses schönem Garten
wieder weiße Lilien blüh'n.
 
Lilien blühen auf dem Felde
Lächeln sonnig, hold und rein
Mag dein Leben voller Hoffnung,
Glück und voller Liebe sein.



Knappentritt

Das Mädchen sprach zu seinem Vater:
„Ich gehör‘ nur mir allein.“
Sperr mich nicht in hübsche Kleider
Ich will keine Dame sein.
 
Sticken, Häkeln, Handarbeiten
Sind die Mühe mir nicht wert
Sieh‘ nur, Vater, meine Hände
Schmückt sehr gut dein altes Schwert
 
R: Ich will Abenteuer, Märchen, Mythen und Legenden
Ich will Reisen und neue ferne Lande seh’n
Mit Schild aus Licht und scharfem Schwert in meinen Händen
Als Ritter stets den Hilflosen zur Seite steh’n
 
Der Vater schweigt und lächelt bitter
Eh er zu seiner Tochter spricht
„Mein Kind, dein schönes Bild vom Ritter
Glaub mir, so rosig ist es nicht!

Als Ritter musst du viel entbehren
Lebst Demut und Bescheidenheit
Darfst keiner Bitte dich verwehren
Ehrst Tugend, Güte, Tapferkeit.
 
Du wirst nie wieder dir gehören
Dein Herz wird nur die Götter ehr’n
Als Ritter musst du Treue schwören
Dein Schwert gehört dann deinem Herrn.“

R: Du träumst von Schlachten, Aventiuren und von Heldensagen
Doch die Demut ist des Ritters allerhöchstes Gut
Um sein Land zu schützen, muss ein Ritter alles wagen
Soviel mehr, als nur Tapferkeit und Mut.

Schweren Herzens fragt der Vater
„Ist dies was du willst, mein Kind?“
Als die Tochter nickt, da spricht er:
„Geh und reite mit dem Wind!"

Magst du einen Ritter finden
Der Vaterbruder sei
Magst du dich an ihn zu binden
Mach ihm Ehre und sei treu.“

Und so lässt der Vater traurig
In die Ferne zieh‘n das Kind
Und das Mädchen reitet schneller
Auf den Flügeln mit dem Wind

R: Ich will Abenteuer, Märchen, Mythen und Legenden
Voller Ehre, Tugend, Tapferkeit und Tatendrang
Mit Mut im Herzen und zornig Schwert in meinen Händen
Ich bin furchtlos, meiner Seele wird nie bang.

War es Glück, sag, war es Schicksal
Oder Vaters guter Rat
Dass das Mädchen fand den Ritter
Paladin, ein Mann der Tat.

Schüchtern steht sie aufrecht vor ihm
Prüfend seiner Augen Blick
Innerlich hört sie sich flehen:
Schickt mich bitte nicht zurück.

Du willst also Ritter werden
Fällt es dir denn gar so leicht
Freiheit Lebewohl zu sagen
Die als Dame man dir reicht.

R: Du träumst von Kriegen und Erobern und von gold‘nen Schätzen
Die Verwüstung und Zerstörung, nein, die siehst du nicht
Du wirst kämpfen, schlagen, töten und du wirst verletzen
Das höchste Gut des Ritters ist die Pflicht.

Du wirst nur Herr mich fortan nennen
Mir stets treu ergeben sein
Jedes meiner Worte kennen
Denn es soll Gesetz dir sein.

Dafür will ich dich nun lehren
Alles zeigen, was ich weiß
Du wirst meine Farben ehren
Denn du kennst des Ritters Preis.

Und so gab sie ihm ihr Leben
Hielt als Page fortan Wacht
Und sie folgt ihm treu ergeben
Ob am Morgen, Tag und Nacht.

Bis aus kleines Mädchens Schritten
Wurde fester Knappentritt
Und man nahm sie in die Mitte
Gab ihr gute Wünsche mit.

R: Du suchst Ehre, Ruhm und Glück als treue Wegbegleiter
Doch mit ihnen Hand in Hand, gehen Leid und Schmerz
Denn des wahren Ritters führt ihn immer weiter
Denn des Ritters größte Waffe ist sein Herz.

Herr was schickt ihr mich zur Minne
Ist das wirklich mein Gericht
Warum soll dies Kleid ich tragen
Eine Dame bin ich nicht.

Und er lächelt überlegen
Als sie trotzig aufbegehrt
Doch die Röcke abzulegen
Hat er eisern ihr verwehrt.

Kind, du wirst zwar einst ein Ritter
Und das weißt du ganz genau
Sei es dir auch noch so bitter
Doch du bist und bleibst auch Frau.

Statt dem Mieder trägst du Harnisch
Tanzt mit Schwert statt Fächern fein
Aber einst ist nicht zu ändern
Eine Dame wirst du sein.

Jeder Ritter kennt die Pflichten
Prägt sie sich aufs Schärfste ein
Strebet sich danach zu richten
Auch des Hofes Zier zu sein.

Wenn als Ritter du Duelle,
Kriege Kämpfe, Schlachten schlägst
Denk daran, wie blitzesschnelle
Freunde du zu Grabe trägst.

So dein Leben dich erfülle
Sollst dein Herz dem Schwerte weih’n
Doch gedenke in der Stille
Du wirst immer Dame sein.

R: Du bist Ritter, Rächer, Krieger, Streiter und Bewahrer
Stehst mit Schwert und Schild für alle Schwachen ein
Ob am Hof, am Grenzpfad, Tanzparkett und auf dem Schlachtfeld
Deine Güte strahle heller als des Lichtes Schein
Du kannst sowohl Ritter als auch Dame sein.